• Der Autor
  • Mein Weg zur 1. Veröffentlichung
  • Autorenvita
  • Literarischer Werdegang

Der Autor


Simon André Kledtke - geboren am 11.01.1991 in Mönchengladbach



Was gibt es über mich zu sagen?

Ich liebe das Schreiben, Lesen, Fußball, Beachsoccer, Cocktails, Filme und Reisen – und damit fülle ich mein Leben aus.


Geschrieben habe ich schon immer – seit ich alt genug war, einen Stift in der Hand zu halten -, während meiner Grundschulzeit vor allem abenteuerliche Geschichten über Ritter, Magier und Drachen (wobei ich meine Drachen häufig Mitschüler von mir fressen ließ, die ich nicht mochte...).


In der 5.Klasse entwarfen mein bester Freund und ich – geprägt durch unsere Liebe zum Fußball und die bevorstehende Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea – eine Reihe von fiktiven Fußballmannschaften, die wir fortan in einem eigenen Ligasystem gegeneinander antreten ließen. Das Ergebnis waren interessante Spielberichte und klangvolle Namen à la HSV Sahnetorte, ASC Gorillastadt oder TSV Gullikirchen, nicht zu vergessen die legendäre Schiedsrichter-Ratte namens "Schnurri".


Richtig los mit dem Schreiben ging es dann in der 10.Klasse:
Mein Kumpel und ich langweilten uns im Unterricht – vor allem in Mathe – so sehr, dass wir beschlossen, unsere Zeit im Klassenzimmer sinnvoller zu nutzen – indem wir in den darauffolgenden Monaten eine Parodie auf den "Herrn der Ringe" verfassten.
Auch wenn "Der Herr der Tüten" (so hieß unser Frühwerk) zunächst unveröffentlicht blieb, so sehe ich den damaligen Zeitpunkt als meine persönliche "Geburtsstunde" des Schreibens an. Inzwischen ist unser Erstlingswerk mehrfach überarbeitet und unter dem Titel "Der Herr der Apps" als e-Book erhältlich.


Ich hatte Blut geleckt. Ich wollte mehr. Auf eigene Faust eine Geschichte schreiben, beeinflusst und inspiriert durch all die Sagen, Legenden und fantastischen Bücher, die mich von Kindheit an begeisterten.

Und so tat ich am 4.Februar 2008 etwas, das mein Leben nachhaltig verändern sollte – ich schrieb die ersten Zeilen, aus denen sich nach und nach der "Sarania-Kosmos" entwickelte. Eine Reise begann... für meine Figuren und für mich. Eine Reise, die vorläufig in der Veröffentlichung der ersten zwei Bände "Das Vermächtnis der Magier" sowie "Das verschollene Volk" mündete, aber noch lange nicht abgeschlossen ist...


Begleitet mich auf meinem Weg!


- Simon André Kledtke

Mein Weg zur 1. Veröffentlichung


Ich habe mit der Rohfassung des ersten "SARANIA"-Teils im Februar 2008 begonnen (kurz nach meinem 17.Geburtstag) - ohne Plan, ohne Gedanken daran, es zu veröffentlichen oder gar Autor zu werden. Ich wollte einfach selbst eine Geschichte schreiben, nachdem ich mich in meiner Kindheit und Jugend wie ein "hungriger Wolf" auf alle Bücher gestürzt hatte, die nicht niet- und nagelfest waren. Ich hatte keine Ahnung vom Schreiben, am Anfang nicht einmal ein Konzept (das erste Roh-Konzept kam erst nach dem dritten oder vierten Kapitel). SARANIA war zu dieser Zeit ein Hobby. Ich ging zur Schule, spielte Fußball, traf mich mit Freunden, am Abend schrieb ich. Einfach immer weiter, eine Seite nach der anderen, bis ich im November 2008 mit der Rohfassung fertig war. Da lag der erste Teil vor mir, ich fühlte mich unfassbar glücklich, dass ich es geschafft hatte – ich hatte ein eigenes Buch geschrieben! Aber was nun? Dann fiel mir etwas ein, was mir mal jemand sagte, während ich noch an der Geschichte schrieb: "Da steckt unglaubliches Potenzial drin, du solltest das mal einem Verlag vorlegen."


Damit hatte ich mein nächstes Ziel im Kopf – SARANIA zu veröffentlichen. Etwa zwei Jahre zuvor (Ende 2006 bis Mitte 2007) hatte ich zusammen mit meinem besten Freund eine Herr der Ringe Parodie geschrieben – wir waren 15,16 und ein paar amateurhafte und erfolglose Versuche, es bei einem Verlag unterzubringen, lagen hinter uns. Ich wusste, dass ich das Ganze mit SARANIA anders angehen musste. Ich brauchte Informationen. Und so stand das Jahr 2009 vor allem im Zeichen, mir das Wissen anzueignen, das ich brauchte, um meinem Ziel näher zu kommen. Ich nutzte vor allem Bücher, Zeitschriften und das Internet. Die Lektüre hat sich gelohnt, ich kam jeden Tag ein bisschen weiter und lernte mehr (was mir bei den insgesamt 4 Überarbeitungen zugute kommen sollte). Sowohl über das Schreiben selbst als auch über das Anbieten von Manuskripten bei Verlagen. Gleichzeitig tippte ich das erste SARANIA-Manuskript ab (die erste Fassung schreibe ich bis heute mit der Hand) und erstellte erstmals ein Konzept für die Saga, das die wichtigsten Ereignisse und Handlungsstränge der folgenden Bände enthält – SARANIA erinnert mich ein bisschen an Star Wars, es ist ein Universum, aus dem ich einzelne Episoden erzähle. Ich merkte zu der Zeit: Geschichten zu erzählen, das ist mein Ding, da liegt mein Talent, es bereitet mir unheimlich Freude, und ich war auch schon zu dem Zeitpunkt entschlossen und diszipliniert. Ich wollte ja meine Geschichte veröffentlichen. Das war im Jahr 2009 mein höchstes Ziel. Allerdings liefen auch viele Dinge zusammen, damit ich meinen Weg gehen konnte.


Meine Eltern trennten sich früh und zu der Zeit, da ich mit SARANIA begann, lebte ich mit meiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Meine Mutter war beruflich immer recht erfolgreich, in dem Jahr allerdings wurde sie zum ersten Mal arbeitslos. Und wenn man Ende 40 ist, hat man es in Deutschland natürlich schwer, einen neuen Job zu finden. Das Jahr 2008 schenkte mir SARANIA – und meiner Mutter eine unvergleichliche Chance auf einen Neubeginn. Sie las von einer Stellenanzeige aus der Schweiz (Zugführerin, hatte nichts mit ihrer ursprünglichen Arbeit zu tun, aber die suchten Quereinsteiger), bewarb sich, und wurde daraufhin zum Bewerbungsgespräch nach Stuttgart eingeladen. Sie fuhr dahin, machte ihre Sache gut, und bekam das Angebot, in der Schweiz zu arbeiten. Wie gesagt, für sie war es eine unglaubliche Chance (vielleicht auch die letzte), und sie wollte sie unbedingt nutzen. Im Frühling 2009 zog sie ins Ausland, ich blieb in der Wohnung (ich wollte auf jeden Fall meinen Schulabschluss in Deutschland machen) und musste mich zum ersten Mal um alles selbst kümmern. Am Anfang war es ziemlich hart für mich, aber für meinen Werdegang als Schriftsteller war diese Situation das Beste, was mir passieren konnte. Ich konnte so lange am PC arbeiten, wie ich wollte – und ich brauchte die Zeit (Manuskript abtippen, Informationen raussuchen etc.). Am Ende des Jahres 2009 war ich zuversichtlich – ich hatte viel übers Schreiben und den Literaturbetrieb gelernt, hatte das SARANIA-Manuskript mehrfach überarbeitet und geschliffen, und war bereit, es in die Welt hinauszuschicken. Schon damals lernte ich, dass es beim Schreiben viel, viel Geduld braucht. Durch meine Recherchen fand ich heraus, dass man ein Manuskript nicht nur an Verlage schicken kann, sondern auch an Literaturagenturen. Also machte ich mir – nachdem ich beim Manuskript alles gegeben hatte – 2 Listen: Eine mit Literaturagenturen und eine mit Verlagen. Ich fing mit den Literaturagenturen an und Ende 2009 hatte ich alle Bewerbungen verschickt. Ich fühlte mich gut. Ich fing mit der Rohfassung des zweiten SARANIA-Bands an und bereitete mich aufs Abi vor, während ich weiter alles übers Schreiben aufsaugte, was ich in die Finger bekam.


Anfang 2010 kam mir dann zum ersten Mal der Gedanke, dass ich nicht nur SARANIA veröffentlichen wollte, sondern auch tatsächlich daran dachte, Autor zu werden (immerhin rückte mein Schulabschluss näher und ich hatte ehrlich gesagt noch keine Vorstellung, was ich mit meinem Leben anfangen wollte). Der Gedanke reifte und wurde von Woche zu Woche stärker. Ich schrieb an Band II., ab und zu auch ein paar Short-Stories (hauptsächlich über verrückte Erlebnisse aus meinem Leben). In den folgenden Monaten (Frühling 2010) erhielt ich die ersten Dämpfer – nach und nach trudelten die Antworten der Literaturagenturen ein – (alle!!) Agenturen sagten mir ab. Sie hatten sich dagegen entschieden, mein Manuskript zu vertreten. Ich war zwar – wiederum durch meine Recherchen – auf Enttäuschungen vorbereitet, aber dass es so hart kam, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte jetzt fast jeden Tag ein Schreiben im Briefkasten, mit der Absage einer Literaturagentur. Was mich wirklich frustrierte, war, dass ich immer knapp scheiterte. SARANIA gefiel den meisten Agenturen, aber es waren immer Kleinigkeiten, die sie davon abhielten, mir einen Vertrag anzubieten (zu viel Konkurrenz auf dem Markt, zu viele Autoren in der Agentur etc.) Die Erfahrungen taten mir unheimlich weh – ich hatte doch so hart gearbeitet und war überzeugt, eine Chance zu verdienen. Im Nachhinein denke ich, dass es Prüfungen waren, um zu testen, wie ich mit Niederlagen umgehen würde. Einen Monat vor meinen Abi-Prüfungen war bei mir die Luft raus. Ich legte die Absagen beiseite. Aufgeben wollte ich auf keinen Fall, dazu war ich schon viel zu weit gekommen! Ich sagte mir: Erstmal Abi hinter mich bringen, und mir dann die Verlage vornehmen. An Band II. arbeitete ich weiter, denn meine Liebe zum Schreiben war ungebrochen. Aber ich musste dringend den Kopf freibekommen und so tat ich (einen Monat vor dem Abi, während alle nur über die anstehenden Prüfungen redeten) etwas, von dem ich erst später verstand, wie wichtig es für mich war. Ich hatte ein wenig Geld gespart und buchte mir kurzerhand einen Flug nach Madrid. Fragt mich nicht warum. Vielleicht, weil ich damals meine Spanisch-Phase hatte, vielleicht, weil ich ein Abenteuer erleben wollte, vielleicht, weil ich Spanisch im Abi hatte und deshalb dachte, ich könnte Lernen mit Urlaub verbinden. Ich war noch nie geflogen (komisch, aber wahr...), lebte in einem kleinen Dorf, war noch nie alleine im Ausland gewesen, hatte nicht einmal ein Hostal gebucht – und plötzlich saß ich im Flieger, auf dem Weg in eine Millionen-Metropole. Was soll ich sagen? Es war die beste Woche meines Lebens. Ich fand eine Unterkunft, ich hatte Spaß, ich lernte ein bisschen, und verliebte mich in die spanische Hauptstadt. Ich kam mit Selbstbewusstsein zurück, locker und entspannt, bereit, mein Abi zu machen.


Warum berichte ich euch von dieser Episode? Ganz einfach. Weil es das erste Mal war, dass ich wirklich den Schritt ins Unbekannte machte. Ich ließ einfach alles los und stürzte mich ins Abenteuer. Ich wollte einfach mal leben. Und dieser Mut sollte später noch wichtig für mich werden. Das Abi kam und ich machte es mit einem guten Notendurchschnitt. Ich schrieb natürlich weiter an Band II, arbeitete daran, mich zu verbessern, und schielte langsam auf die Verlagssuche, denn ich hatte neue Kraft getankt, meinen Schulabschluss in der Tasche, aber mein Ziel, SARANIA zu veröffentlichen, ja noch nicht erreicht. Ein weitaus drängenderes Problem allerdings war: Was sollte ich nach der Schule machen? Ich wurde von niemandem in eine Richtung gedrängt und mit dem Schreiben war ich noch nicht weit genug, dass ich hätte sagen können: Ich werde Autor! Natürlich träumte ich längst davon, aber es war eben noch ein Traum, und obwohl ich von 2008-2010 doch schon einige Erfahrungen gesammelt und einiges an literarischem Material vorzuweisen hatte, war es eben noch nichts Handfestes (sprich, ein Buchvertrag). Ich wusste nur: Ich will schreiben, schreiben, schreiben! Aber ich war einfach noch nicht so sicher und überzeugt. Deshalb schrieb ich mich an einer Universität ein und fing an, Grundschullehramt zu studieren. Zu Kindern hab ich einen guten Draht, und Lehramt ist ja was Solides, sodass auch mein Umfeld zufrieden war. Um es kurz zu halten: Meine zwei Jahre an der Uni waren in Ordnung und ich bereue sie nicht. Ich habe tolle Leute kennengelernt, viel Sport getrieben, sogar in meinen Prüfungen ganz gut abgeschnitten, und vor allem außerhalb der Uni viele Erfahrungen gesammelt – zum Beispiel gelangte ich durch ein Praktikum an einer Schule an einen Trainerjob (ihr seht, alles im Leben ergibt irgendwie Sinn). Aber ich konzentrierte mich schon während meiner Uni-Zeit immer mehr aufs Schreiben und fühlte in meinem Inneren, dass es nicht der richtige Weg für mich war. Vielleicht wäre alles anders gekommen, wäre der Sommer 2010 nicht gewesen – der Sommer, bevor ich an die Uni ging. Ich hatte ein paar Monate nichts zu tun, verdiente in der Zeit ein bisschen Geld, vor allem aber schrieb ich, und bereitete mich darauf vor, SARANIA an alle Verlage zu schicken, die auf meiner Liste standen. Doch es kam ganz anders.


Mein bester Freund (mit dem ich die Herr der Ringe Parodie schrieb) schrieb zu der Zeit ebenfalls und fragte mich – er wusste, dass ich mich seit geraumer Zeit über den Literaturbetrieb informiere -, ob ich irgendeine Plattform kenne, wo er seine Short-Stories präsentieren könne. Ich nannte ihm www.romansuche.de – da kann man Unveröffentlichtes anbieten, es wird geprüft, und falls es gut genug ist, in die Datenbank aufgenommen, Lektoren und Agenten schauen da öfter rein. Er bot seine Stories an, sie wurden aufgenommen, und kurze Zeit später fragte ein Agent aus Frankreich bei ihm an, ob er mehr von ihm lesen könne. Obwohl es letztendlich nie zu einer Zusammenarbeit zwischen den beiden kam, lernte ich so meinen heutigen Agenten kennen – die Agentur, die sich bei meinem Kumpel gemeldet hatte, stand nicht auf meiner Liste und ich dachte: 'Was soll's, kann ja nicht schaden, mein Material ein letztes Mal an eine Agentur zu schicken. Ich schickte Inhaltsangabe und Leseprobe nach Frankreich (der Agent ist Deutscher, aber die Agentur sitzt in Frankreich), und zwei Tage später erhielt ich einen Anruf vom Agenten, dass er gerne eine Option auf das ganze Manuskript hätte. Ich konnte es kaum glauben! Ich sagte zu und tat in den nächsten Nächten kein Auge zu. Sollte es endlich klappen? Der Agent hatte die ersten 50 Seiten gelesen, und die hatten ihm gefallen, aber immerhin lagen noch 400 Seiten vor ihm. Kurz vor meinem Studienbeginn bekam ich die erlösende Nachricht: 'Ich möchte mit Ihnen arbeiten und Sie unter Vertrag nehmen, aber wir werden das Manuskript ein letztes Mal überarbeiten müssen. Ich schicke Ihnen die Seiten mit meinen Anmerkungen.' Ich war soweit – ich stand dicht davor, einen Fuß in die Literaturbranche zu setzen.


Doch es verging noch einmal fast ein halbes Jahr, bis ich endlich den Agenturvertrag in Händen hielt. Als ich die Seiten vom Agenten erhielt, wäre ich fast in Ohnmacht gefallen. Fast jede Seite war markiert, ganze Absätze waren durchgestrichen (damals verstand ich die Welt nicht mehr, heute weiß ich genau warum) – was verlangte der Kerl von mir? Aber wie gesagt, aufgeben liegt nicht in meiner Natur, deshalb quälte ich mich 2-3 Monate ein letztes Mal durchs Manuskript und als ich damit durch war, schrieb der Agent endlich: 'Ich schicke Ihnen unseren Agenturvertrag'. Und so unterschrieb ich genau an Weihnachten 2010 meinen ersten Agenturvertrag, mein Agent unterzeichnete am 11.1.2011, sodass ich genau an meinem 20. Geburtstag unter Vertrag genommen wurde. So liefen also Studium und Schreiben parallel. Beim Studium tat ich nur das Nötigste, ins Schreiben legte ich mein Herzblut. Der Agent und ich entwarfen gemeinsam ein paar Projekte (die wurden zwar nie realisiert, aber es waren gute Übungen für mich), ich erweiterte mein Wissen und arbeitete weiter an Band II., während mein Agent versuchte, einen Verlag für Teil 1 zu finden. Und wieder einmal musste ich feststellen, dass die Dinge in der Literaturbranche sehr lange dauern. Seit Januar 2011 stand ich bei der Agentur unter Vertrag, und erst im Mai 2012 erhielt ich Nachricht, dass UBV (Ulrich Burger Verlag) das Buch verlegen möchte. Zuvor hatte es von 32(!!) Verlagen Absagen gehagelt – das Manuskript selbst war nie das Problem (wie schon damals bei den Agenturen), aber bei Veröffentlichungen spielen so viele Faktoren eine Rolle, die man als Autor nicht beeinflussen kannst, dass wirklich auch eine gehörige Portion Glück dazugehört. Aber ich hatte endlich meine Chance bekommen, am 11.September 2012 unterzeichnete ich meinen ersten Vertrag. Die Mühen, das Training, die Rückschläge... ich hatte sie überwunden. Von da an begann mein abenteuerlicher Weg als Autor. Anfang 2013 war ich ziemlich krank, so schlecht ging es mir selten. Die Krankheit war für mich ein Wink, mich endlich zu entscheiden: Schreiben oder Studium? Beides ging nicht mehr. Ich folgte meiner inneren Stimme und wagte den Sprung ins Ungewisse. Ich verließ die Uni. Die ersten Tage fühlte ich mich wie betäubt – dann rappelte ich mich auf und sagte mir: 'Du hast dich für deinen Weg entschieden, also musst du ihn jetzt auch konsequent gehen!'


Von dem Zeitpunkt an veränderte sich mein Leben komplett. Das kann ich schwer beschreiben, das muss man einfach selbst erleben. Ich habe in dieser Zeit einiges übers Leben gelernt. Aber ich bin unendlich froh, dass ich meinen Traum lebe – selbst falls es mit der Veröffentlichung von SARANIA nicht geklappt hätte, hätte ich weiter geschrieben, bis es irgendwann zu einer Veröffentlichung gereicht hätte. Ich bin einfach glücklich, morgens aufzuwachen und das zu tun, was ich liebe. Ich werde alles tun, um SARANIA zu einem großartigen Erfolg zu machen, und ich werde schreiben, bis ich sterbe. Ich bin jung, ich muss noch tausend Sachen lernen, aber allen, die auch gerne schreiben oder einen anderen Traum verfolgen, möchte ich noch ein paar Dinge mit auf den Weg geben, ich über das Schreiben und das Leben gelernt habe.


Schreiben:

  • Schreibt erst mal eure Geschichte, die harte Arbeit kommt danach
  • Schreibt das, was ihr wirklich schreiben wollt
  • Seid diszipliniert und schreibt so oft wie möglich
  • Lernt und versucht, euch immer zu verbessern
  • Der Zauber liegt im Schreiben selbst, nicht im Veröffentlichen

Leben:

  • Das Leben ist nicht hart und ungerecht, es ist ein wunderbares Geschenk – nutzt es!
  • Falls es doch hart und ungerecht ist, soll es wenigstens EUER Leben sein, nicht das eurer Eltern, Freunde etc.
  • Wenn ihr wisst, was ihr wollt, trennt euch von allem, was euch von eurem Ziel abhält (Partys, Alkohol und Smartphones machen nicht glücklich, sondern betäuben nur)
  • Umgebt euch mit positiven Menschen, Menschen, in deren Gegenwart ihr euch wohl fühlt
  • Seid neugierig und immer bereit, dazuzulernen
  • Es kommt gar nicht darauf an, wie weit ihr es bringt, sondern ob ihr euren eigenen Weg geht

Ich sag es, wie es ist: Schreiben ist ein harter Job. Ein jahrelanger Prozess, auf dem man oft stolpern wird – wie ich auch. Die meisten Autoren, die veröffentlicht werden, schreiben schon 10 Jahre oder länger. Ich stand jedes Jahr an der Klippe und hatte am Ende halt das Quäntchen Glück, das eben dazugehört. Aber wer das Schreiben liebt, muss diesen Weg gehen, egal, wie beschwerlich er auch wird. Wenn ihr wisst, was ihr wirklich wollt, sprecht mit eurem Umfeld darüber – es wird hart. Bei meinen Verwandten/Bekannten herrschte erst Entsetzen, dann Zweifel und Unverständnis. Dann akzeptierten sie meine Entscheidung. Dann bewunderten sie meine Entscheidung. Einen Traum verwirklicht man nur, wenn man Tag und Nacht dafür arbeitet. Aber wofür soll man sonst arbeiten? Wenn ich morgens aufstehe, will ich wissen, wofür ich es tue. Glaube und Wille können Berge versetzen – das merke ich immer mehr bei mir selbst. Falls keiner an euch glaubt – glaubt selbst an euch! Ihr seid nicht auf dieser Welt, um anderen zu gefallen, sondern um euch selbst glücklich zu machen. Falls ihr von eurem Umfeld keine Unterstützung erfahrt – euch steht die Welt offen. Ihr könnt in eine andere Stadt ziehen, für eine Weile ins Ausland gehen (hat ein Schulfreund von mir gemacht und unglaubliche Sachen erlebt), Eindrücke und Erfahrungen sammeln, das Leben nach euren Vorstellungen gestalten. Habt keine Angst. Bleibt am Ball. Stellt euch einfach vor, euch wird nach eurem Tod nochmal euer ganzes Leben als Film gezeigt. Was wollt ihr sehen?


In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute für euren Weg – bleibt euch selber treu und hört auf eure innere Stimme!

Simon A. Kledtke, im Dezember 2014

Autorenvita


Simon André Kledtke,
geboren am 11.Januar 1991 in Mönchengladbach


1997-2001:
Katholische Will-Sommer Grundschule Rheindahlen


2001-2007:
Städtisches Maximilian-Kolbe Gymnasium Wegberg


2007-2010:
Math.Nat-Gymnasium Mönchengladbach, Abitur im Juni 2010


Seit Juli 2010:
Zusammenarbeit mit der Literaturagentur ´Editio Dialog Literary Scouting Agency` (Creative Director > Dr.Michael Wenzel)


Oktober 2010 – Dezember 2012:
Studium an der Bergischen Universität Wuppertal (Fachrichtung Deutsch/Mathematik für die Grundschule / Geschichte)


Seit Januar 2011:
Unter Vertrag bei der 'Editio Dialog Literary Scouting Agency'


Januar 2011:
Vertretungsvertrag für das Romanmanuskript "Sarania – Das Vermächtnis der Magier"


Februar-März 2012:
Eignungspraktikum an der Katholischen St. Michael-Grundschule Wuppertal


März 2012-März 2013:
Fußballtrainer (Jungen/Mädchen) an der Katholischen St. Michael-Grundschule Wuppertal


September 2012:
Verlagsvertrag für das Romanmanuskript "Sarania – Das Vermächtnis der Magier" (Ulrich Burger Verlag)


Seit September 2012:
Autor bei UBV


Seit Mai 2013:
Schauspieler bei der Filmfirma 'Joker Productions GmbH'


Juni 2013:
Vertretungsvertrag für das Romanmanuskript "Sarania – Das verschollene Volk"


August 2013:
Buchveröffentlichung "Sarania – Das Vermächtnis der Magier" (UBV)


Oktober 2013:
Fan-Slam 2013 (literarischer Newcomer-Abend) im BIS-Zentrum Mönchengladbach


November 2013:
• Vorleser im Rahmen des 'Bundesweiten Vorlesetags' an der Gesamtschule Alt-Oberhausen
• Nominierung für den "Hombuch-Preis 2014" in der Kategorie 'Fantasy'


Februar 2014:
Veröffentlichung der Kurzgeschichte "Straßen von Nol-Galad" in der UBV-Anthologie "Die Köche III – Der kleine Hobbykoch" (Ulrich Burger Verlag)


März 2014:
2.Platz beim "Hombuch-Preis 2014" (Preis der saarländischen Buchmesse) in der Kategorie ´Fantasy`


April 2014:
Nominierung für den "Deutschen Phantastik Preis 2014" in der Kategorie 'Bestes deutschsprachiges Romandebüt' mit "Sarania – Das Vermächtnis der Magier" - 3.Platz im Oktober 2014


Oktober 2014:
• Verlagsvertrag für das Romanmanuskript "Sarania – Das verschollene Volk" (Ulrich Burger Verlag)
• Wahrnehmungsvertrag mit der Verwertungsgesellschaft (VG) Wort


Seit Oktober 2014:
Autor / Story-Entwickler für die Serie "Miss Bellyfoo" (Foo Entertainment Group)


Dezember 2014:
Nominierung für den "Hombuch-Preis 2015" in der Kategorie 'Fantasy'


2009-2014:
Studium der "Creative Writing"-Werke von Sol Stein, Syd Field James N. Frey, Hans-Peter Roentgen u.a.




Publikationen:
• "Sarania – Das Vermächtnis der Magier" (Ulrich Burger Verlag, August 2013, Homburg/Saar)
• "Sarania – Das verschollene Volk" (Ulrich Burger Verlag, Herbst 2015, Homburg/Saar)


Beiträge in Anthologien:
"Straßen von Nol-Galad" (UBV-Anthologie 'Die Köche III.', Februar 2014, Homburg/Saar)


Beiträge in Literaturzeitschriften:
"Was ist Schönheit?" (Literaturzeitschrift 'Sterz', 2015, Wien)


Artikel in Fachzeitschriften:
"Von Mal zu Mal besser – Schreiben als Entwicklungsprozess" (Autorenzeitschrift 'Federwelt', Februar 2015, München)




Kontaktdaten:

Simon André Kledtke
Ulrich Burger Verlag
An der Schildwache 26
66424 Homburg
Email: info@sarania.de / SimonK191@web.de

Literarischer Werdegang


Simon André Kledtke (*11.01.1991)


Ich kam schon früh zum Schreiben - erste Gehversuche startete ich mit meinem besten Freund (im Alter von 16 Jahren verfassten wir eine Parodie auf den "Herrn der Ringe", inzwischen ist diese unter dem Titel "Der Herr der Apps" als E-Book via Amazon erhältlich). Seit diesem Zeitpunkt konnte ich nicht mehr vom Schreiben lassen. Ein Jahr später - mit 17 - begann ich mit der Ausarbeitung einer Fantasy-Saga ("SARANIA") - aus zunächst losen Punkten und Handlungsfäden entwickelte sich nach und nach ein ganzer Kosmos. Ich wollte unbedingt eine Heldengeschichte schreiben, inspiriert durch all die Geschichten, Mythen und Sagen, die mich schon als Kind begeisterten. SARANIA ist auf mehrere Bände angelegt. Der erste Band "Sarania - Das Vermächtnis der Magier" wurde Mitte August 2013 im Ulrich Burger Verlag veröffentlicht. Der zweite Band "Sarania – Das verschollene Volk" erscheint im Herbst 2015. Während der Arbeit an SARANIA wurde mir außerdem eine Sache klar: Ich möchte mehr aus dem Schreiben machen. Ich liebe es, habe es als meine Berufung erkannt, deshalb ist und bleibt es mein Traumberuf. In den folgenden Jahren setzte ich meine Arbeit an SARANIA fort, gleichzeitig fing ich an, mich mit dem Schreibhandwerk und dem Literaturbetrieb zu beschäftigen - ich studierte jedes Werk, das mir half, meinem Traum ein Stück näher zu kommen (etwa Werke von Sol Stein, James N. Frey, Hans-Peter-Roentgen und Wolf Schneider, außerdem die Zeitschrift ´TextArt` für kreatives Schreiben). Meine Ergebnisse fasste ich schriftlich zusammen, um in den nächsten Jahren immer wieder auf dieses "Kompendium des Schreibens" zurückgreifen zu können.


Meine Zusammenarbeit mit der Literaturagentur "Editio Dialog Literary Scouting Agency" bedeutete für mich den ersten Schritt ins Literaturgeschäft, neben wertvollen Lehren, Ratschlägen und Ermutigungen auch den Verlagsvertrag mit UBV.


In den Monaten nach meiner ersten Veröffentlichung sammelte ich zudem erste Erfahrungen auf Buchmessen (Frankfurter Buchmesse 2013, Homburger Buchmesse 2014) sowie bei diversen Lesungen.


Die nächsten Monate stehen ganz im Zeichen der Literatur.
Den zweiten Band meiner SARANIA-SAGA ("Sarania – Das verschollene Volk") habe ich inzwischen abgeschlossen und komplett überarbeitet. "Sarania – Das verschollene Volk" wird im Herbst 2015 im Ulrich Burger Verlag erscheinen. Ich setze meine "SARANIA-Präsentationstour" fort und bereite die Arbeit am dritten Band der Saga vor. In der Zukunft – nach dem Abschluss der SARANIA-Saga – möchte ich natürlich weiterhin schreiben - in jeglicher Form. Erstes Handwerkszeug für andere Kunstformen bringe ich mir derzeit bei. Drehbuch, Musical... in dieser Hinsicht bin ich offen für alles. Für Spannung ist gesorgt. Dazu will ich auf jeden Fall einige Monate im Ausland leben, um möglichst viele Eindrücke fernab von Europa zu sammeln und mich sowohl menschlich als auch künstlerisch weiterzuentwickeln.


- Simon André Kledtke